Auch in unseren Regionen eröffnen immer mehr japanische Restaurants. Zudem werden zahlreiche japanische Kochkurse angeboten. Die Kunst der Sushi Herstellung fasziniert dabei am meisten. Sushi wird heute nicht mehr nur rein traditionell mit rohem Fisch hergestellt. Auch vegetarische oder vegane Sushis, oder Sushi mit hauchdünn geschnittenem Fleisch sind ein wahrer Genuss.



 

Japanisch kochen zu Hause - asiatischer Genuss pur

 

 

Mit der richtigen Technik und etwas Übung ist es auch keine Hexerei, die facettenreichen Sushi Röllchen auch zu Hause herzustellen. Mit den unterschiedlichsten Füllungen und Belägen und auch mit verschiedenen Dip-Saucen bringen Sie Abwechslung auf den Tisch.

Sushi hat sich zu einer beliebten Vorspeise, aber auch zu einem lässigen Party-Food etabliert. Kein Wunder, denn Sushi lässt sich bequem und schnell mit den Fingern und auch im Stehen essen. Durch die exotischen Gewürze regt die japanische Spezialität auch den Appetit an und macht Lust auf mehr. Darum wollen wir Ihnen hier zwei unserer liebsten japanischen Rezepte verraten. Damit können Sie das nächste Mal die Freunde und die Familie begeistern.




Unsere liebsten japanischen Rezepte


 

Tempura

Ebenso beliebt und populär ist in Japan Tempura. Auch diese Spezialität können Sie rasch zubereiten und ideal als Finger-Food oder Snack servieren.

Tempura ist ein spezieller Backteig. In diesem können Sie beinahe alles frittieren. Egal ob sämtliches Gemüse, Fleisch, Fisch, Pilze oder sogar Obst - im Tempura Teig gebacken schmeckt einfach alles himmlisch. Dazu werden diverse Saucen zum Dippen gereicht.

 

 

Für den Tempura Teig benötigen Sie:

  • 1 Ei
  • Meersalz
  • 200 g Maisstärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100 ml kaltes Wasser
  • 20 ml Reisessig

 

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten mit dem Schneebesen gut verrühren, bis ein glatter und dickflüssiger Teig entsteht.

  2. Sie können nun Garnelen, kleine Stücke Fleisch und sämtliches Gemüse durch den Backteig ziehen und im heißen Fett frittieren. Auch eingelegtes Gemüse wie Cornichons oder Dillgurken eignen sich hervorragend. Sie können den Backteig zusätzlich mit getrocknetem Bärlauch oder Majoran verfeinern.

  3. Falls Sie keine Zeit haben, eine Dip-Sauce zu zaubern, servieren Sie Wasabi, Sojasauce und zum Beispiel ein Mango Chutney - sweet and hot zum Tempura.




Avocado Sushi

Zutaten:

  • 400 g Sushi Reis
  • 1/2 Salatgurke
  • 1/2 Avocado
  • Wasabi
  • 1 TL Kokosblütenzucker
  • 4 EL Reisessig
  • Meersalz mit Spirulina, rosa Pfeffer und Chili

 

Zubereitung:

  1. Den Sushi Reis drei Mal gut abwaschen und anschließend in Salzwasser, im Verhältnis 1 zu 1,2 kochen. Den fertigen Reis vom Herd nehmen und etwas ausdämpfen lassen. Den Kokosblütenzucker mit dem Meersalz mit Spirulina, rosa Pfeffer und Chili im Reisessig auflösen und unter den gekochten Reis rühren.

  2. Aus dem Reis nun gleichgroße Rollen formen und diese in die gewünschte Länge schneiden. Dünn mit Wasabi bestreichen und mit Gurke und Avocado belegen. Sie können die Sushi auch mit sämtlichen anderem, fein geschnittenem Gemüse, mit rohem Lachs oder Thunfisch oder zum Beispiel auch mit Carpaccio belegen.

  3. Als Dip eignet sich eine Sauce auf Basis von Sojasauce hervorragend. Dazu rühren Sie Sojasauce mit etwas Reisessig und einem Teelöffel Honig mit Ingwer an. Diese Kombination aus Süße, Salzigkeit und Säure, verbunden mit der leichten Schärfe ist ein absoluter Hit.

 

Zusätzlich können Sie zum Sushi eingelegten Ingwer und anderes eingelegtes Gemüse anbieten. Kimchi harmoniert ebenfalls ausgezeichnet mit Sushi.

Wenn Sie eine Sushimatte haben, belegen Sie diese mit einem Noriblatt. Darauf verteilen Sie den Reis und legen Avocado und Gurke, oder anderes Gemüse auf den Reis. Mit etwas Geschick rollen Sie diese nun ein.

Ihr Sushi sieht optisch auch sehr ansprechend aus, wenn Sie es zusätzlich mit etwas hellem und schwarzem Sesam garnieren.