Lindenhonig – aromatisch, frisch, minzig.
Inhalt: 0.125 kg (31,60 € / kg)
Inhalt: 0.125 kg (27,60 € / kg)
Alles über Lindenhonig
Zwei Linden, eine lange Ernte
Anders als die nur kurz blühende Robinie folgen sich bei der Linde zwei Bäume im Sammelplan der Bienen: Die Sommerlinde blüht Mitte bis Ende Juni, die Winterlinde übernimmt direkt danach bis Mitte Juli. Für die Bienen bedeutet das eine deutlich längere und verlässlichere Sammelzeit als bei kurzblühenden Sortenhonigen.
Woher kommt die minzig-frische Note?
Lindenhonig gehört zu den wenigen Honigsorten mit einem deutlich mentholartigen, kühlenden Aroma im Abgang – oft begleitet von würzigen und leicht fruchtigen Nuancen. Dieses charakteristische Aroma stammt aus den ätherischen Ölen der Lindenblüte und macht die Sorte unter erfahrenen Honigkennern sofort erkennbar.
Warum ist Lindenhonig oft kräftiger als reiner Blütenhonig?
Was Imker als Lindenhonig ernten, ist meist eine Mischung aus Blütennektar und Honigtau – den zuckerhaltigen Ausscheidungen kleiner Insekten auf den Blättern, die die Bienen zusätzlich sammeln. Je höher der Honigtau-Anteil, desto dunkler und würziger fällt der Honig aus.
Wie kristallisiert Lindenhonig?
Lindenhonig kristallisiert meist grobkörnig und mit der Zeit ungleichmäßig – anders als der feincremige Rapshonig oder der lange klare Akazienhonig. Auch das ist ein natürliches Merkmal der Sorte und kein Zeichen von Qualitätsverlust.
Wofür eignet sich Lindenhonig besonders?
Da Lindenblütentee seit Generationen als klassischer Aufguss für den Abend gilt, liegt die Kombination nahe: Lindenhonig im warmen Tee gelöst entfaltet sein Aroma besonders intensiv. Ebenso passt er zu kräftigem Schwarztee oder als Süße in Backwaren mit würzigen Gewürzen wie Zimt oder Nelke.